Vom 23.10. bis 26.10.2025 unternahmen die beiden P-Seminare Stolpersteine digital“ (2024/25) und „80 Jahre Flucht, Vertreibung, Neuanfang in Kempten“ (2025/26)

Das Kunsthaus Bregenz mit seinen atmosphärisch offenen Räumen bietet ideale Voraussetzungen für eine neue Art des Denkens und Darstellens. Kunst wird hier nicht nur betrachtet, sondern lebendig erlebt und körperlich erfahren. Die Ausstellung von Małgorzata Mirga-Tas, welche die Schülerinnen und Schüler des Leistungsfaches am Kulturtag besuchten, bot dazu reichlich Möglichkeiten.

Mit großer Freude berichten wir von den bemerkenswerten Erfolgen unserer Schülerinnen und Schüler beim diesjährigen Jugendwettbewerb Informatik. Insgesamt haben 283 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums in allen Kategorien am Wettbewerb teilgenommen.
In der ersten Runde, die im März stattfand, konnten 37 Schülerinnen und Schüler den ersten Preis erringen, während 10 weitere den zweiten Preis gewannen. Diese beeindruckenden Ergebnisse zeigen das hohe Niveau und die Begeisterung für Informatik an unserer Schule.
Die zweite Runde, die im Mai stattfand, war ebenfalls von Erfolg gekrönt: Hier belegten 11 Schülerinnen und Schüler den ersten Preis und 8 den zweiten Preis. Diese Leistungen sind das Ergebnis harter Arbeit, kreativen Denkens und einer soliden Vorbereitung durch unsere engagierten Lehrkräfte.

Erneut kann das AG Erfolge bei einem Mathematik-Wettbewerb aufweisen. Bei der 1. Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik erreichten Lena Kottenmeier aus der 10d und Rian Schomerus aus der 10b einen 3. Platz und haben sich somit für die 2. Runde qualifiziert. Eine Anerkennung für die Teilnahme erhielt Bernhard Holzmüller aus der 9a.

Erinnerung lebendig halten, Verantwortung übernehmen. Unter diesem Motto recherchierten Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe im Projekt-Seminar „Stolpersteine digital“ in diesem Schuljahr das Leben, Wirken und Schicksal von jüdischen Kemptener Familien.
Die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die im ausgehenden 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Kempten lebten, hatten meist ihre eigenen Geschäfte, waren sozial integriert und hatten hier Freunde, Bekannte und Nachbarn. „Ihr Leben änderte sich mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 und ihren repressiven Maßnahmen gegenüber den jüdischen Bürgern, die mit der Reichspogromnacht am 9. November 1938 auch in Kempten sichtbar in die systematische Verfolgung überging“, heißt es auf der Homepage (https://erinnerungskultur-kempten.de). Den zu Unrecht verfolgten Menschen ein Gesicht geben, Erinnerung auf Augenhöhe schaffen, darum ging es dem P-Seminar unter der Leitung von Corinna Weber. Eng begleitet wurde das Seminar von Ralf Lienert, Allgäuer Zeitung, der sich jede Woche die Zeit genommen hat, und die Schülerinnen und Schüler begleitet hat. Ihm ist auch der Kontakt zu zahlreichen anderen externen Partnern zu verdanken, ohne die das Projekt so hätte nicht stattfinden können.
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