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Besuch der 10b im Amtsgericht Kempten

Am Mittwoch, trafen sich die 10b vor dem Amtsgericht am Residentzplatz in Kempten mit Herr Fontain und Frau Rücker. Nach einer kurzen polizeilichen Stichprobenkontrolle fand sich die Klasse im Gerichtssaal ein. Die Verhandlungen verzögerten sich gleich um eine halbe Stunde weil die vorzuführenden Zeugen nicht durch die Polizei gefunden wurden. Sie waren auf Kur gefahren… 

Bei dem ersten Fall handelte es sich um eine junge Frau türkischer Staatsangehörigkeit, welche wegen Betrugs angeklagt war. Der verursachte Gesamtschaden betrug 1552 Euro. Nachdem sie sich geständig gezeigt hat, wurde sie zu einer Geldstrafe verurteilt.
Danach betrat ein syrischer Flüchtling israelischer Staatsangehörigkeit in Handschellen den Gerichtssaal, da er schon aufgrund unerlaubten Aufhaltens in der BRD im Gefängnis sitzt. Sein Verfahren wurde eingestellt.
Die nächste Angeklagte, mittleren Alters, war wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Sie hat einen Mann mit einem Schlag die Treppe heruntergestürzt und ihn danach mit einer Bierflasche geschlagen. In ihrem Vorstrafenregister befanden sich bereits 13 Einträge, darunter unter anderem versuchter Mord, Brandstiftung und Körperverletzung. Sie wurde zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt, welche sie ohne in Revision zu gehen annahm.
Bei dem letzten Fall handelte es sich um einen jungen Paketdienstfahrer, der sich wegen Trunkenheit am Steuer vor Gericht verantworten musste. Ihm wurde für 10 Monate der Führerschein entzogen und zusätzlich zu 50 Tagessätzen verurteilt.
Die vier Verhandlungen waren alle so unterschiedlich, dass wir verschiedenste Facetten des Richters aber auch von Verfahren sehen konnten. Je nach Täter und Zeuge wechselt der Richter die Befragungsstrategie und Sprache, zeigt sich verständnisvoll, neutral oder streng. Auch die Urteile fallen kaum so aus, wie wir es erwartet haben – vieles hätte die Klasse strenger verurteilt.

Simon Radeck, Maxi Pfennig, Amos Fontain

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