Zwischen Pflanzen und gemütlichen Sesseln gibt es vieles, das man sonst im Supermarkt auch findet: Nudeln, Reis, Schokolade, Kaffee, Nüsse… nur eben alles unverpackt und zum Selbst-Abfüllen. Dafür bringen die Kunden eigene Gefäße mit.

Steffen, der Mitgründer dieses Unverpackt-Ladens, erklärte den Teilnehmern der Umwelt-AG einen Nachmittag lang die Idee hinter dem Ladenkonzept: Möglichst viele (Plastik-)Verpackungen vermeiden, um so Ressourcen zu schonen. Außerdem versucht das Team alle Produkte möglichst in der Region einzukaufen, damit die Transportwege kurz bleiben. Alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich, das Geschäft macht mit seinen Produkten also keinen Profit, sondern muss nur Miete und Nebenkosten erwirtschaften. Manchmal helfen auch ältere Schülerinnen und Schüler freiwillig im Geschäft mit, teilweise sogar vom Allgäu-Gymnasium.

Anschließend durften alle den Laden erkunden: Neben Lebensmitteln gibt es im Piepmatz auch Kleidung, die unter fairen Bedingungen und mit hochwertigen Naturfasern (Wolle, Bio-Baumwolle oder sogar aus Holzfasern) hergestellt wurde und z.B. Jeans, die zu 40% aus alten Hosen hergestellt wurden. Es gibt sogar eine Sammelstelle für kaputte Jeans, die dann zu neuen recycelt werden.

Wir kehrten also mit einiger neuer Inspiration zurück: Wie wäre es mit einer Sammlung alter Jeans an unserer Schule? Oder könnten die Kocheltern vielleicht ihre Nudeln in Großgebinden von diesem Laden beziehen statt in 1kg-Beuteln zu kaufen? Ihr dürft gespannt sein, was umgesetzt wird.







