Am 5. Februar haben die beiden Astrophysik-Kurse der Q12 einen Beobachtungsabend unseres Nachthimmels mit Herrn Professor Dr. Eimüller und weiteren Mitgliedern der Volkssternwarte Kempten e.V. besucht. Wir haben uns dazu am Parkplatz des Eschacher Weihers getroffen, da dies ein relativ dunkler Ort ist und somit die Sterne am Nachthimmel besser beobachtbar sind. Außerdem war bei der Terminfindung wichtig, dass wir uns an einem nahezu wolkenlosen Tag mit klarem Nachthimmel treffen, an dem optimalerweise Neumond ist, oder, an dem der Mond sehr klein ist.
Zu Beginn hat Herr Eimüller uns eine grobe Orientierung über den Nachthimmel verschafft, indem er uns beispielsweise auf die verschiedenen Himmelsrichtungen und den hellsten Stern am Nachthimmel Sirius, sowie einige Sternzeichnen, aufmerksam gemacht hat. Im Folgenden durften wir dann einige astronomische Objekte durch die verschiedenen Teleskope betrachten: Einerseits konnten wir ein Newton- Spiegelteleskop nutzen. Dies besteht aus mehreren Spiegeln, die Licht reflektieren und bündeln, sodass letztlich ein vergrößertes Bild zu Betrachtung entsteht. Zum anderen war ein weiteres Teleskop bereitgestellt, das nach dem Schmidt – Cassegrain System funktioniert und so, mit Hilfe einer Computer Steuerung, astronomische Objekte am Nachthimmel fokussieren und vergrößern kann.
Wir haben so beispielsweise die Andromeda-Galaxie beobachtet. Dies ist eine Spiralgalaxie und gilt als diejenige, die unserer Milchstraße am nächsten und besonders ähnlich ist. Außerdem haben wir den Orionnebel beobachtet, der sich innerhalb der Milchstraße im Sternbild Orion südlich vom Orion Gürtel befindet. Das Besondere an diesem Nebel ist, dass er teilweise mit bloßem Auge am Nachthimmel sichtbar ist und eines der Haupt-Sternentstehungsgebieten in unserer Galaxie ist. Besonders gut hat den meisten Schülern die Beobachtung des Jupiters gefallen. Diesen konnten wir so stark vergrößert sehen, dass sogar seine vier größten Monde sichtbar waren. Zum Abschluss hat Herr Eimüller uns dann noch den weiter entfernten Planeten Uranus im Teleskop gezeigt.
Valerie Frick (Q12)
Andromeda-Galaxie: Aufnahme von Andreas Steinhauser






