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Fahrt nach Perugia (Italien) im Januar 2017

Sonntag, 15.01.2017

Am Sonntag ging es endlich los. Früh morgens trafen wir uns am Hauptbahnhof, um mit dem Zug zum Münchner Flughafen zu fahren. Der Flug über ein schneebedecktes Alpenpanorama war wirklich atemberaubend. Am Flughafen in Rom mussten wir auf unseren Bus nach Perugia warten. Diese Zeit überbrückten wir damit, dass wir uns den Flughafen ansahen (sehr spannend... sah genauso aus wie jeder andere Flughafen auch), mit zwei Italienern sprachen und ein bisschen was aßen. Endlich ging es weiter. Die Busfahrt verging schnell und wir redeten sehr viel und lernten uns besser kennen. Je näher wir Perugia kamen, desto aufgeregter und nervöser wurden wir. Wir hatten unsere Austauschpartner und Gastfamilien ja noch nie gesehen und wussten noch nicht, ob wir gut mit ihnen auskommen werden und ob es uns bei ihnen gefällt. Unseren Austauschpartnern hatten wir zwar schon geschrieben, aber auch sie kannten wir noch nicht gut. Zum Glück stellten sich im Nachhinein alle unsere Befürchtungen als unbegründet heraus. Wir alle wurden herzlich von unseren Gastfamilien begrüßt. Und so begann eine wunderbare Woche mit vielen neuen Freundschaften.

Montag, 16.01.2017
Am Montag wachten wir gespannt auf, da wir an diesem Tag das erste Mal alle italienischen Lehrer und Schüler, die am Erasmus+ - Projekt teilnehmen, kennen lernen durften. Um neun Uhr trafen wir uns alle gemeinsam vor dem Palazzo dei Priori. Sobald wir uns sahen, tauschten wir uns über die erste Nacht bei unserer italienischen Gastfamilie aus. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass sie alle sehr nett und außerordentlich gastfreundlich waren, stieg die Aufregung erneut. Das italienische Fernsehen TG3 wollte einen Beitrag über das Erasmus+ - Projekt senden. Von uns wurden ein Lehrer und eine Schülerin interviewt.
Nach einiger Zeit saßen wir dann letztlich alle in dem historischen Saal, um neugierig auf die Vorträge zu warten. Gehalten wurden diese von Vertretern der Stadt Perugia sowie Lehrern und Schülern der beteiligten Schulen. Zunächst wurden uns Informationen über Perugia gegeben. Unter anderem erfuhren wir dabei von der Mini-Métro, die dann von uns allen unbedingt besucht werden musste. Die Lehrer und Schüler der drei vertretenen Länder Italien, Niederlande und Deutschland hielten Vorträge über die Auswirkungen des Klimawandels und über Möglichkeiten diesem entgegen zu wirken. Uns gefielen die Vorträge der Schüler am besten, da sie anschaulich, einfach aber dennoch sehr informativ waren.
Die eigentlich für den Nachmittag geplante Stadtführung fiel leider ins Wasser, da es anfing zu schneien und ein sehr unangenehmer Wind wehte. Deshalb durften wir den restlichen Tag mit unseren Gastgebern frei gestalten. Die einen entschieden sich, die Stadt selbst zu erkunden, wieder andere gingen Pizza essen und manche hatten einfach nur Lust auf einen entspannten Nachmittag daheim. Ist ja auch in Ordnung nach so viel Aufregung, oder? 

 Monday s

Dienstag, 17.01.2017
Am Dienstag gingen wir mit unseren Austauschpartnern/-partnerinnen gemeinsam zur Schule.
Wir trafen uns in der Aula Magna um 8:00 Uhr. Nachdem alle angekommen waren, stellte uns die projektführende Lehrerin das Programm des Tages vor. Die Aufgabe der Schüler/innen war, Gruppen zu verschiedenen Themenbereichen zu bilden, möglichst so, dass die Italiener mit den Deutschen zusammenarbeiten. Einige beschäftigten sich mit Wärmelehre, anderen haben eine PowerPoint Präsentation zum Thema des Projekts „Energieeffizienz” gemacht. Die Aufgabe unserer Guppe war, eine Reihe von Experimenten mit einem Solarpanel durchzuführen und detailliert zu protokollieren. Nachdem wir mit den Experimenten zu früh fertig wurden, fingen wir an einem Computer an, unsere Ergebnisse stichpunktartig aufzuschreiben. Aus diesen Punkten haben wir dann eine neue Anleitung zu den Experimenten ausformuiert, die später andere Schüler/-innen ausprobieren können.

Als alle Gruppen fertig waren, schlug die Lehrerin eine Mittagspause vor. Die Schule hat uns leckere Pizzen bestellt, außerdem haben viele Eltern der italienischen Schüler/-innen extra Essen mitgebracht, worauf sich alle sehr gefreut haben. Die Mittagspause war auch eine gute Möglichkeit, die Italiener/-innen, die zwar keine Deutschen aufnahmen, aber das Projekt engagiert unterstützten, besser kennenzulernen.

Nachdem alle gegessen hatten, stand noch eine letzte Aufgebe vor uns: Videos über unsere Experimente zu drehen. Ein Schüler der italienischen Schule, der sich sehr gut mit Videobearbeitung auskennt, hat bei unserem Tisch Aufnahmen über das Experimentieren mit dem Solarpanel gemacht, die auch im großen Video über das ganze Projekt zu sehen sind.

Als Abschluss unseres erfolgreichen Tages haben wir eine interessante Präsentation eines italienischen Experten angehört, die zwar ein bisschen zu lang dauerte, weil er kein Englisch konnte und deswegen alle einzelne Teile von der italienischen Lehrerin übersetzt werden mussten, aber trotzdem interessant und anspruchsvoll war. Die Präsentation ging um ein Projekt, „The house of the 5 senses”, ein Haus, das mit modernster Technologie ausgestattet und isoliert ist und damit ein Beispiel der energieeffiziente Gebäuden der Zukunft zeigt.

Nach dem anstrengenden Tag gingen alle mit ihren Partnern/Partnerinnen nach Hause, um sich auszuruhen und für den nächsten Tag vorzubereiten.

Tuesday s

Mittwoch, 18.01.2017
Nach dem Frühstück in unseren Gastfamilien machten wir uns auf den Weg zur Universität von Perugia, genauer gesagt zum "Engineering Departement", das früher oder später mit gewissen Komplikationen von allen erreicht wurde. Während unseres Aufenthalts hatten wir unter anderem die Möglichkeit, die neueste Entwicklung der Universität, eine Wärmepumpe, zu besichtigen. Außerdem wurden uns Präsentationen über umweltschonenden Energieverbrauch von Professoren der Universität vorgetragen. Was aber die größte Aufmerksamkeit bekam, war das Gerücht eines Erdbebens, nicht weit von Perugia, was ein paar Minuten später durch Nachrichten und Telefonanrufe besorgter Eltern und Einheimischer bestätigt wurde. Dennoch hatten wir weiterhin Programm, sodass alle Austauschteilnehmer gemeinsam zum Mittagessen in das Restaurant "Testone" gingen, wo es typische umbrianische "Tortas" gab. Das waren Sandwichs aus speziellem Brot, gefüllt mit Käse, Würsten oder was immer man wollte. Nach dem leckeren Essen besuchten wir das Nationalmuseum von Perugia, das eigentlich interessant gewesen wäre, jedoch war die Führung auf italienisch, sodass wir deutschen Gastschüler nichts verstanden. Danach hatten wir Freizeit, die einige von uns zum Shoppen oder Kuchenessen in einem Cafe nutzten, bevor es nach Hause zu unseren Gastfamilien ging.

Wednesday s


Donnerstag, 19.01.2017
Der Plan für Donnerstag war es, Arbeiten an dem Schulprojekt in der Schule weiterzuführen. Jedoch ereignete sich am Vortag in 300 km Entfernung ein Erdbeben, welches den ganzen Plan umänderte: Die Schule am Donnerstag wurde geschlossen. Also brauchten wir einen neuen Plan. Die ganze deutsche Gruppe wollte Rom besichtigen. Also dachten wir, dass der Donnerstag der perfekte Tag dafür sei. Ursprünglich war geplant, am Rückreisetag kurz Rom zu besichtigen.
Am Donnerstagmorgen trafen wir unsere deutschen Mitschüler und Lehrer in Perugia. Nach einer 2,5 Stunden langen Busfahrt erreichten wir Rom. Wir waren alle aufgeregt, Rom zu besichtigen, für die meisten war es die erste Besichtigung. Unser Tag in Rom war interessant. Wir sahen uns viele berühmte Sehenswürdigkeiten wie die Spanische Treppe, das Pantheon, den Trevi Brunnen und das Colosseum an. Uns hat es wirklich Spaß gemacht, durch die alten schmalen Gassen zu laufen und wir waren wirklich beeindruckt von den großartigen Gebäuden wie das Colosseum. Unser Lehrer, Herr Wilzbach, gab uns Informationen über alle historischen Gebäude.
Ich denke der Tag war super. Wir hatten die Gelegenheit mit unseren Mitschülern über unsere Erfahrungen zu reden, unser Wissen über Rom zu erweitern und einfach Spaß zu haben. Am Ende unseres Tages in Rom machten wir etwas Sport, weil wir knapp dran waren, noch rechtzeitig den Bus nach Perugia zu erwischen. 9 Schüler und 2 Lehrer rannten durch Rom! Glücklicherweise erreichten wir den Bus. Ein paar Stunden später waren wir wieder bei unseren sehr netten Gastfamilien.

Thursday s


Freitag, 20.01.2017
Die meisten unserer Gruppe sind ungefähr um 6 Uhr aufgestanden und dann mit dem Bus bzw. dem Auto zur Schule gefahren. Dort haben wir uns im Aufenthaltsraum getroffen und uns fürs Erste von unseren Gastschülern verabschiedet da diese ins Theater mussten. Somit hatten wir eine Stunde Zeit, um den sich neben der Schule befindenen Supermarkt zu erkunden oder einen Kaffee in der Schulcafeteria zu trinken. Anschließend haben sich alle Schüler in der großen Aula getroffen um den internationalen Unterrichtsstunden von einem unserer Lehrer und einem italienischen Lehrer zu folgen. Die erste Stunde handelte davon, wo erneuerbare Energien am sinnvollsten gewonnen werden können und wie eine Solarzelle im Detail funktioniert. In der zweiten Stunde wurden wir darüber aufgeklärt, welche Baumaterialien am Besten dämmen. Um dies besser zu verstehen, wurde ein kleines Experiment vorgeführt, wobei eine Platte mit verschiedenen Dämmmaterialien auf einer Heizung lag und anschließend die Temperaturen gemessen wurden. Anschließend hatten wir die Chance eine Deutschstunde zu besuchen, welche von einer aus Deutschland stammenden Lehrerin gehalten wurde. In dieser Stunde haben wir mit den italienischen Schülern versucht auf deutsch über die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem italienischen Schulsystem zu sprechen. Dann ging es wieder zurück in die Aula wo unsere Gastschüler und die Lehrerin auf uns warteten. Wir beschlossen eine Manequin-Challenge mit allen Schülern des Projekts zu starten, um das mit dem Projekt in Verbindung zu setzen schrieben wir große Schilder mit Tipps für umweltfreundliches Verhalten. Wir haben uns in den Klassenzimmern verteilt und in verschiedenen Possen die Schilder in die Kamera gehalten. Als wir das geschafft war, hatten wir das Glück an einem durch die Schüler ermöglichten Essen teilzunehmen. Das durch die Schule organisierte Programm war damit abgeschlossen, doch wir haben uns entschieden, den Rest des lezten Tages trotzdem zusammen zu verbringen. Also sind wir gemeinsam mit dem Bus zu einem nahgelegenem Einkaufszentrum gefahren. Nach anfänglichen Entscheidungsschwierigkeiten, haben wir erst ein italienisches Eis genossen und uns danach entschlossen, Billardspielen zu gehen.
Den restlichen Abend haben wir dann mit unseren jeweiligen Gastfamilien verbracht.

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Samstag, 21.01.2017
Am letzten Tag trafen wir uns alle morgens am Busbahnhof. Als uns die traurige Realität einholte und wir realisierten, dass unsere schöne Zeit in Italien nun vorbei sein sollte, verabschiedeten wir uns in einer sehr emotionalen Art und Weise, hierbei liefen hier und da auch ein paar Tränchen. Es fiel uns allen sehr schwer überhaupt in den Bus einzusteigen. Die etwa drei stündige Busfahrt zum Flughafen in Rom gab uns Zeit uns zu beruhigen und noch ein letztes Mal die italienische Landschaft zu genießen. Am Flughafen angekommen, durften wir nach dem Check-In den Duty-Free Bereich noch etwas länger genießen da der Flug eine gute Stunde Verspätung hatte. Der Flug verlief ohne besondere Zwischenfälle und wir landeten sicher wieder in München. Alle waren ziemlich müde und am Ende, doch trotzdem haben wir es anfangs geschafft, alle knappen Zuganschlüsse zu erreichen. Bis einer unserer Anschlusszüge Verspätung hatte. Es war ein sehr enttäuschender Moment. Doch schlussendlich haben wir dank der guten Organisiation und Motivation unserer Lehrer pünktlich um acht Uhr den Bahnhof in Kempten erreicht. Nach einem flüchtigen Abschied ging jeder seinen eigenen Weg, der meistens schnellstens ins Bett führte.
Insgesamt war es eine sehr schöne Zeit in der wir viele Erfahrungen sammeln konnten. Wir sind unserer ganzen Gruppe, der italienischen Schule und auch unseren Lehrern sowie dem gesamten Projekt sehr dankbar dafür.

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