| Reisetagebuch der Parisreise des P-Seminars Französisch |
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Reisetagebuch der Parisreise des P-Seminars Französisch
Das P-Seminar Französisch der Q12 organisierte selbstständig eine Studienfahrt nach Paris inklusive Anreise und Abreise, Unterbringung und Programm. Diese Reise wurde vom 30.09. bis zum 04.10.2010 durchgeführt. Hier das, was die Schüler und Schülerinnen in Paris erlebt haben.
1. Tag, Donnerstag, der 30.09.2010:
Wir treffen uns um 3 Uhr in der Früh. Es ist ziemlich kalt und neblig, aber dennoch stehen alle Abfahrbereit auf dem Parkplatz vor der Schule. Mit zwei Autos fahren wir dann also nach München an den Flughafen, geben unser Gepäck auf und checken ein. Alles verläuft problemlos: Das Boarding, der Start, der Flug, die Landung und die Gepäckausgabe. Auch die Flugunerfahreneren überstehen die Reise gut.
Weiter geht es mit der Métro zum Hotel, wo wir erst mal Zeit zum Ausruhen und Essen haben. Dann geht es gleich weiter. Auf dem Programm steht Bateau-Mouche . Auf einem Boot fahren wir also auf der Seine entlang und bekommen Informationen über die vielen Sehenswürdigkeiten, an denen wir vorbeifahren erzählt.
Danach besichtigen wir den Eiffelturm. Jung und frisch wie wir sind, laufen wir natürlich. Ganz nach oben trauen sich aber nur die wirklich Schwindelfreien – oder die, die von der herrlichen Aussicht, einfach nicht genug bekommen können. So teilt sich also die Gruppe, jeder geht seiner Wege – der restliche Abend steht zur freien Verfügung.
2. Tag, Freitag, der 01.10.2010:
Um halb zehn treffen wir uns und fahren mit der Métro nach La Défense, wo wir auch zu Mittag essen. Anschließend geht es mit der Métro zum Arc de Triumph, der allerdings zum Hochlaufen gesperrt ist. Also laufen wir die Champs-Elysées entlang. Bei dieser Gelegenheit beschließt die Gruppe (oder fast alle der Gruppe), eine Änderung im Programm vorzunehmen und am Sonntagabend ein Fußballspiel anzusehen.
Nach dem Kaufen der Karten fahren wir zum Moulin Rouge und laufen durch das Rotlichtviertel, das bei Tageslicht eher grotesk als erotisch anmutet. Zurück am Hotel löst sich die Gruppe auf und verbringt einen weiteren freien Abend.
3. Tag, Samstag, der 02.10.2010:
Diesmal treffen wir uns um 10 Uhr und fahren mit der Métro zu Les Halles. Dort – vor allem zur Freude der Mädels natürlich – haben wir mehrere Stunden Zeit, durch die Läden zu bummeln und shoppen zu gehen. Anschließend laufen wir zum Centre George Pompidou und betrachten die außergewöhnliche, fabrikähnelnde Architektur von außen.
Danach fahren wir nach Montmartre und besichtigen Sacré-Coeur. In kleinen Gruppen verbringen wir die Zeit in dem als Künstlerviertel bekannten Montmartre und sehen z. B. den vielen Künstlern zu, die auf den Stufen zu Sacré-Coeur etwas zum besten geben, oder kaufen Souvenirs.
Schließlich fahren wir gemeinsam zurück zum Hotel. Um halb sieben treffen wir uns und gehen zusammen Abendessen. Das Restaurant sieht auf den ersten Blick zwar nicht so überzeugend aus und auch die Bedienung wird nicht alle für sich eingenommen haben, aber zumindest ist das Essen gut, der Preis stimmt und es ist ein schöner gemeinsamer Abend. Danach löst sich die Gruppe wieder auf.
4. Tag, Sonntag, der 03.10.2010:
Um halb zehn treffen wir uns und fahren mit der Métro zum Louvre. Dort offenbart sich uns eine unendlich scheinende Schlange und die Schilder am Rand, die Wartezeiten von bis zu vier Stunden vorhersagen, sind auch nicht gerade aufmunternd. Zu unserem Glück dauert es dann aber doch „nur“ eine Stunde, bis wir endlich im Museum sind. Wie zu erwarten ist allerdings von der Mona Lisa nicht viel zu sehen – der Ansturm ist einfach zu groß. Doch man sollte auch nicht vergessen, dass auch die restlichen Ausstellungen sehenswert sind.
Um ein Uhr fahren wir zurück zum Hotel, essen zu Mittag und ruhen uns aus. Anschließend fahren die Fußballbegeisterten zum Fußballspiel, während der kleine, verbliebene Rest noch einmal Montmartre besucht. Der Abend ist abermals frei. Es ist der letzte Abend in Paris.
5. Tag, Montag, der 04.10.2010:
Am letzten Tag können wir ausschlafen, da wir erst mittags zum Flughafen aufbrechen müssen. Der Morgen verläuft also entspannt, es wird gepackt und im Hotel ausgecheckt. Auch der Rückflug verläuft reibungslos, die Aufregung und Nervosität des Hinflugs ist bei allen verflogen. Und auch wenn die Tage in Paris sehr schön und erlebnisreich waren, auch wenn wir viel gesehen und erlebt haben, auch wenn wir eine tolle Zeit und viel Spaß hatten, so freuen sich doch alle wieder auf zu Hause.
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